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Individuelle Studienplanung

Damit Ihr das Studium mit Familie erfolgreich bestreiten könnt, werden Euch verschiedene Möglichkeiten der Flexibilisierung des Studienplans geboten. So könnt Ihr Euch z.B. vorrangig in eine Seminar- / U-Kurs- / Blockpraktikumsgruppe eintragen lassen, das 10.Semester vorziehen oder die Veranstaltungen eines Semesters auf zwei Semester verteilen.

Kommt zu einer der monatlichen Sprechstunden ins PFIFF-Büro oder vereinbart einen individuellen Termin, damit wir Euren Veranstaltungsplan bestmöglich an Eure Bedürfnisse anpassen können.

Vorrangige Eintragungen wegen Kinderbetreuung sind möglich für:

1.Semester: Seminargruppenwahl der Vorklinik bis 1.10

1.Klinisches: U-Kursgruppenwahl bis 1.10

2.Klinisches: Blockpraktikumsgruppenwahl bis 15.11
                    Blockpraktikum Allgemeinmedizin bis 15.01

3.Klinisches: Seminargruppenwahl bis 15.11
                    Palliativseminare bis 15.11

An- und Abmeldungen für Kurse zum nächsten Semester in einem individuellen Studienplan erfolgen immer bis Mitte Februar (für das folgende Sommersemester) und Mitte Juli (für das folgende Wintersemester).

Safety 1st!

Sobald Ihr wisst, dass Ihr ein Kind erwartet, solltet Ihr mit Euren Dozenten / Kursbetreuern sprechen.
Anders als Angestellte (z.B. Krankenschwester) der Unimedizin seid Ihr jedoch nicht verpflichtet, Eure Schwangerschaft irgendwo anzugeben. Um Euch auf eventuelle Gefährdungen in Eurem Studienabschnitt hinzuweisen, ist es jedoch empfehlenswert, wenn Ihr die Mitarbeiter des Studiendekanates aufsucht.
Prinzipiell besteht kein Teilnahmeverbot an Kursen für Schwangere und Stillende. Eure und die Gesundheit Eures Kindes sollten jedoch immer an erster Stelle stehen, auch wenn das Bestreben einer nicht all zu großen Verzögerung des Studiums natürlich verständlich ist.

Eine Beratung des Betriebsärztlichen Dienstes steht Euch ebenfalls zur Verfügung.

Die Mutterschutzrichtlinien der Universitätsmedizin, die auf Risiken im Klinikalltag hinweisen, könnt Ihr hier einsehen.

Seit dem 1.1.2018 gilt das Mutterschutzgesetz nun auch für Studierende! So habt Ihr Anrecht auf die Schutzfristen, müsst sie jedoch nicht wahrnehmen. Ihr könnt entscheiden, was in Eurer Schwangerschaft möglich ist, ob Ihr bis zum Einsetzen der Wehen weiterstudiert oder Ihr Euch bereits 6 Wochen vor errechnetem Geburtstermin in Ruhe auf Euer kleines Wunder einstimmen wollt. Durch Ausschöpfen der Schutzfristen dürft Ihr in Eurem Studienablauf nicht benachteiligt werden. Natürlich ist jede Schwangerschaft und auch Eure derzeitige Studiensituation sehr individuell, daher sucht bitte das persönliche Gespräch mit den Mitarbeitern des Studiendekanates. Die genauen Regelungen an der Universität Greifswald findet Ihr hier. Die Schwangerschaftsanzeige könnt Ihr hier abrufen.

Grundsätzliche Dinge, die zu vermeiden sind

  • Bereiche mit Belastung durch ionisierende Strahlung:
    • Strahlentherapie und –Diagnostik
    • Magnetraum von Kernspintomographen

  • Umgang mit sehr giftigen, giftigen und gesundheitsschädlichen Gefahrstoffen:

    • z.B. Narkosegase, Flächendesinfektionsmittel

  • Umgang mit krebserzeugenden und frucht- oder erbgutschädigenden Substanzen:

    • z.B. Zytostatika, Halothan, Ethylenoxid, Virusstatika

  • Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppen 2 bis 4:

  • Umgang mit spitzen oder schneidenden, kontaminierten Gegenständen (betrifft alle Fächer mit Sektionscharakter: Anatomie, Pathologie, OP-Einsätze) z.B. mit Nadeln, Skalpellen etc.

Empfehlungen und Hinweise zu speziellen Kursen

  • Präparierkurs: Das Anatomie-Institut erlaubt die Teilnahme schwangerer und stillender Studentinnen und kontrolliert regelmäßig die Luftqualität und Funktionalität der Abzugsanlage
  • Praktika der Biologie, Chemie, Physik, Physiologie und Biochemie: Die Teilnahme an diesen Praktika ist in der Regeln möglich. Es ist jedoch Vorsicht im Umgang mit o.g. Substanzen und Gegenständen (z.B. Nadeln) geboten! Bitte informiert die Praktikumsleitung über Eure Schwangerschaft, damit diese Euch vor gefährlichen Substanzen bzw. Situationen warnen können.           
  • Rechtsmedizin, Pathologie: Bitte informiert die Praktikumsleitung über Eure Schwangerschaft, damit diese Euch vor gefährlichen Substanzen bzw. Situationen warnen kann.
  • Radiologie, Strahlentherapie und im OP-Bereich: Hier ist auf die Gefahr der ionisierenden Strahlung zu achten.
  • Pädiatrie: Gefährlich können unter anderem Infektionen mit Windpocken, Masern, Röteln und Mumps werden. Am Besten lasst Ihr noch vor der Familienplanung Euren Impfstatus bei Eurer/Eurem Gynäkologin/en überprüfen.