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Innere Medizin - Klinik B: Kardiologie, Angiologie, Pneumologie/Infektiologie und internistische Intensivmedizin

Verantworliche:

Sylvia Stracke

Prof. Dr. med. (MME) Sylvia Stracke

Klinik für Innere Medizin A

E-Mail: sylvia.stracke ( at ) uni-greifswald.de

Telefon: +49 (0)3834 86 66 00

Weitere Informationen

Organisatorische Festlegungen:

  1. Die Arbeitszeit beginnt um 7.30 Uhr.
  2. Eine Teilnahme am Bereitschaftsdienst der Klinik (Arbeitszeit wird als Freizeitausgleich abgegolten, maximal zweimal pro Monat) ist bei Wunsch des Kollegen möglich.
  3. Ein Studientag pro Woche/1,5 Stunden Selbststudium täglich werden laut gültiger Studienordnung eingeräumt. Dieser kann zur Vorbereitung der Fallvorstellung genutzt werden. Eine Absprache auf Station ist erforderlich.
  4. Der Einsatz der Studenten erfolgt auf folgenden Stationen: Kardiologische Wacheinheit, kardiologische Normalstation (IIIA, IIIB), Pulmologie und interdisziplinäres Thoraxzentrum, Internistische Intensivtherapie

Inhaltliche Schwerpunkte, Ausbildungsprogramm und Seminare:

  • Durchführung der bettseitigen patienten- und praxisnahen Routinearbeiten auf den Stationen (Grundsätzlich unter Supervision des Stationsarztes oder seines Vertreters)
  • Tägliche Teilnahme an der morgendlichen Dienstbesprechung und Röntgendemonstration (8.00 Uhr) im Seminarraum
  • Tägliche Teilnahme an den Stationsvisiten
  • Wöchentliche Teilnahme an einer Lehrvisite (Mi. 11.00 Uhr lt. Plan)
  • Wöchentliches einstündiges Seminar durch Prof. Felix (mittwochs 12.30 Uhr)
  • Wöchentliches einstündiges Seminar durch den Oberarzt/Facharzt der Klinik für Innere A,B,C (Fr. 14.45 Uhr laut Plan)
  • Wöchentliche Fallvorstellung (1 Stunde) durch Studenten vor dem Seminar unter Leitung des jeweiligen Oberarztes/Facharztes (Fr. 14.00 Uhr)
  • Wöchentliches einstündiges Röntgenseminar (Do. 13.00 Uhr)
  • Teilnahme an den Assistentenweiterbildungen der Klinik B (Mo 16.00 Uhr, alle 14 Tage) im Seminarraum – siehe Plan
  • Teilnahme an der kardiologisch – kardiochirurgischen Konferenz (Mi 18.00 Uhr, alle 14 Tage) im Seminarraum
  • Einwöchiges Blockpraktikum in Labormedizin im Zentrallabor (Herr Prof. Nauck), detaillierter namentlicher Plan wird separat erstellt
  • Teilnahme an den pathologisch-anatomischen Falldemonstrationen der jeweiligen Station
  • Übergreifend für alle Fachgebiete wird die Teilnahme an der Tumorkonferenz der Medizinischen Fakultät (Mittwoch 15.00 Uhr, Hörsaal Klinik für Chirurgie) angeboten
  • Hospitationen in der kardiologischen, angiologischen und pulmologischen Funktionsdiagnostik nach Rücksprache

Erlernen folgender praktische Tätigkeiten und Fertigkeiten

  • Schwerpunkt liegt auf der Festigung der Erfahrungen bei der klinischen Untersuchung der Patienten und Festlegung/Kontrolle eines Diagnostik- und Therapieplanes. Vorwiegend werden folgende Sachverhalte vermittelt und schriftlich attestiert:

    • Klinik und Stufendiagnostik der KHK; Therapieverfahren der KHK
    • Klinik und Diagnostik der Herzinsuffizienz sowie der grundlegenden Therapie der Herzinsuffizienz
    • Klinik und Diagnostik von Herzfehlern
    • Klinik und Diagnostik häufiger pulmologischer Erkrankungen

  • Notfallmanagment und Einführung in die internistische Intensivtherapie
  • Ableitung und Interpretation des Standard-EKG`s sowie Belastungs-EKG,
  • Bewertung von Analysen der Lungenfunktion,
  • Vorbereitung und Ablauf von endoskopischen Verfahren (Gastroskopie, Koloskopie, Bronchoskopie), wobei der Schwerpunkt auf dem Kennen lernen des Untersuchungsablaufes liegt (jeweils mindestens 5 Untersuchungen sollten gesehen werden),
  • Internistische Beurteilung von Röntgenthoraxaufnahmen (Teilnahme an der täglichen Frühvorstellung durch die Kollegen der Radiologie),
  • Ärztliche Dokumentation und Generierung von Epikrisen
  • Patientenaufklärung und Angehörigengespräche
  • Physiotherapie
  • In den speziellen Abteilungen besteht die Möglichkeit zum Erlernen jeweils zusätzlicher Methoden
  • Entnahme und Durchführung einer Blutgasanalyse
  • Venöser Zugang / Assistenz bei zentralen Venenkathetern
  • Invasive Blutdruckmessung / arterieller Katheter
  • Legen einer Magensonde
  • Pleura/ Ascitespunktion
  • Infusionstherapie, parenterale Ernährung
  • Transfusion (unter Anleitung)
  • Wechsel einer Trachealkanüle
  • Grundlagen der Beatmung (invasiv, nichtinvasiv)
  • Injektionen (iv., im., sc.)
  • Liquorpunktion
  • Mikrobiologische Probengewinnung

Internet: www2.medizin.uni-greifswald.de/inn_b/