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Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie

In der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie beginnt die Arbeitszeit um 7:00 Uhr mit der Stationsvisite.

Nachfolgende Krankheitsbilder und Inhalte sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen entsprechend Lernzielkatalog vermittelt werden:

Katalog chirurgische Krankheitsbilder PJ-Curriculum:

  • Unfallchirurgie

    • Management des Verletzten
    • Frakturtypen (Spiral-, Quer-, Mehrfragment-, Trümmerfraktur etc.)
    • Typische Frakturen des alten Menschen
    • Prinzipien der Konservativen Therapie von Frakturen und von Osteosynthesen
    • Typische Verletzungen des Oberarm und der Schulter
    • Ellenbogenfrakturen, insbesondere Radiusköpfchenfrakturen
    • Typische Verletzungen des Unterarm
    • Typische Verletzungen des Oberschenkel
    • Typische Verletzungen des Kniegelenk
    • Typische Verletzungen des Unterschenkel
    • Typische Verletzungen des Sprunggelenk
    • Typische Verletzungen des Fußes
    • Wirbelsäulenverletzungen
    • Verletzungen der Körperhöhlen
    • Polytrauma

  • Wiederherstellungschirurgie

    • Weichteilverletzungen
    • Verbrennungen

    • Handchirurgie

      • Frakturen der Handwurzelknochen
      • Metacarpalfrakturen
      • Fingerfrakturen
      • Erstversorgung von Fingeramputationen

    • Schockraum

      • Erstversorgung des Schwerstverletzten

    Fähigkeiten und Fertigkeiten:

    • diagnostische Verfahren

      • Röntgen (konv. Röntgen, Schnittbildverfahren CT und MRT)
      • Ultraschall (FAST Sonographie im Schockraum, Gelenksonographie)
      • Gefäßdiagnostik (Doppler bei V.a. zusätzliche Gefäßverletzung)
      • orientierende neurologische Untersuchung bei Verletzungen

    • Katalog Krankheitsbilder

      • Unfallchirurgie
      • Wiederherstellungschirurgie
      • Handchirurgie
      • Poliklinik
      • Notfallambulanz
      • Schockraum (interdisziplinär)

    • Stations- und Notfallambulanzaktivitäten

      • Teilnahme an der morgendlichen Visite und an Lehrvisiten
      • Teilnahme an der Indikationsbesprechung
      • Anamneseerhebung und Patientenuntersuchung
      • Erlernen und Festigen manueller Fähigkeiten wie Venenpunktionen etc.
      • Patientenvorstellungen im Rahmen der Notfallbehandlung, Nachmittagsbesprechung und bei den wöchentlichen Lehrvisiten
      • Führen „eigener“ Patienten und Erstellung von Diagnostik- und Behandlungsplänen von Notfallpatienten und stationären Patienten
      • Peri- und postoperatives Management (Erstellen von Schmerzmedikation, Antibiose, Physiotherapie und Belastungsaufbau)
      • Erstellen von Arztbriefen
      • Besonderheiten des Arbeitsunfalls

    • Therapeutische Verfahren

      • OP-Assistenzen (Befunddemonstration, Anatomie-Refreshing, Zugangsbesprechung etc.)
      • Wundverschluss im OP (unter Anleitung)
      • Wundversorgungen in der Ambulanz (unter Anleitung)
      • Assistenz bei der Anlage von Gipsverbänden
      • Anlage von Wundverbänden und elastischen Verbänden
      • Injektionstechniken

    Dienste:

    • Teilnahme an Diensten (Termine nach Wunsch)

    Seminare/Konferenzen:

    • Röntgen-Morgenbesprechung mit CT und MRT-Demonstration täglich (8:00 – 8:15 Uhr)
    • Röntgen-Besprechung, chirurgische Indikationsbesprechung täglich (15:00 – 15:30 Uhr)
    • PJ-Seminar wöchentlich Dienstag 14 Uhr (Unterschriftenliste)
    • Klinische Fortbildung wöchentlich Montag 16:15 Uhr
    • Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz (gemeinsam mit KAI) wöchentlich Donnerstag 16:15 Uhr

    Internet: www2.medizin.uni-greifswald.de/unfallch/